Behandlung von Baby-Husten

Behandlung von Baby-Husten Schon wieder Husten? Baby braucht zuverlässige Hilfe.

Babys sind besonders anfällig für Erkältungen bzw. grippale Infekte. Dementsprechend häufig leiden die Kleinen unter Husten. Umso wichtiger ist es, dass Eltern wissen, wie Sie die Beschwerden lindern und den Heilungsprozess unterstützen können.

Baby-Husten: Was tun?

Ihr Baby hat Husten? Mit diesen Maßnahmen können Sie viel dazu beitragen, dass es Ihrem Kind möglichst rasch wieder besser geht:

  • Bieten Sie Ihrem Baby immer wieder zu trinken an bzw. stillen Sie es häufiger.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind viel Ruhe hat und ausreichend schläft.
  • Gehen Sie mit Ihrem Kind an die frische Luft, wenn es kein Fieber hat – das tut den gereizten Atemwegen gut. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind dem Wetter entsprechend angezogen ist.
  • Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit im Kinderzimmer. Hängen Sie dazu zum Beispiel nasse Tücher oder frisch gewaschene Wäsche in der Nähe des Baby-Bettchens auf.
  • Oberkörper beim Schlafen höher lagern: Schieben Sie einen DIN-A-4 Ring-Ordner oder ein zusammengefaltetes Handtuch so unter den Kopfteil der Baby-Matratze, dass der Oberkörper Ihres Kindes leicht erhöht liegt – das erleichtert das Abhusten.
  • Rauchen Sie nicht in der Anwesenheit Ihres Kindes und erklären Sie Ihre Wohnung (und das Auto!) zur rauchfreien Zone.
Wichtig: Husten bei Babys sollte sicherheitshalber immer ärztlich abgeklärt werden. Bei Husten mit Atemnot muss sofort ein Arzt kontaktiert bzw. eine Klinik aufgesucht werden.

Hustenmittel für Babys: Nur nach Rücksprache mit dem Arzt!

Spezielle Husten-Präparate sind auch zur Anwendung bei Babys geeignet. Hier gilt allerdings: Verabreichen Sie Ihrem Baby Medikamente nur nach Rücksprache mit Ihrem Kinderarzt. Das gilt auch für rezeptfreie Hustenstiller und Hustenlöser, die zum Beispiel in Form von Tropfen zum Einsatz kommen können.

Vorsicht: Ätherische Öle, die häufig in Mitteln zum Einreiben der Brust enthalten sind, dürfen bei Babys nicht angewendet werden. Speziell Inhaltsstoffe wie Menthol und Kampfer können bei Babys und Kleinkindern Atemkrämpfe auslösen.

Gut zu wissen: Bei plötzlichem, anfallsartiger Husten muss an die Einatmung eines Fremdkörpers (Fremdkörperaspiration) gedacht werden. Gelangen Kleinteile in die Atemwege, besteht Erstickungsgefahr – dann muss das Kind durch die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen versorgt und sofort notärztlich behandelt werden.
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